Fangen

Ich habe erfolgreich viele meiner Sikahirsche ohne Betäubung lebend verkaufen können.
Doch der Zeitaufwand war nicht unerheblich.
Die Sikahirsche haben ein ausgezeichnetes Gedächtnis, wer was wann gemacht hat. (siehe ->Erfahrungsberichte)

Mit Betäubung habe ich leider sehr unangenehme Erfahrungen machen müssen. Es waren alles Fachleute, dennoch verstarben einige sofort bzw. kurz nach dem Abtransport.

Von verschiedener Seite wurde ich häufig aufgefordert, in meinem Gatter etwas Ordnung zu machen.
Die Fahrzeuge im Gatter würden gegen die Auflagen verstoßen.
Doch an dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, warum ich diesen Viehanhänger und das Fahrzeug mit Anhänger dort stehen habe.

DIE TIERE SOLLTEN SICH BEWUSST AN DIESE FAHRZEUGE GEWÖHNEN, UM EINEN TRANSPORT ZU ERMÖGLICHEN!

keine Scheu vor ...

Der Spießer fand es toll, in dem Anhänger zu liegen!
Irgendeines Tages als ich den Anhänger verließ, sprang er kurz danach hinein. Ohne Anfütterung!

Auch den Viehanhänger öffne ich einige Wochen vor dem Fangen und lege den Sikahirschen Eicheln&Kastanien oder Brötchen hinein.
So haben sie sich an einen Viehanhänger gewöhnt und ich hatte keine Probleme, gefangenen Tiere aus meiner Pyramide in einen Viehanhänger zu locken!

Doch diesen Sachverhalt musste ich erst einigen Fachleuten erklären!

Meine Fangbox:

Mit Betäubung (Immobilisation) habe ich herbe negative Erfahrungen machen müssen.
Ich hatte leider vorweg nicht regelt, wer dafür haftet, wenn ein Tier aufgrundeiner unglücklichen Immobilisation verstirbt.
So musste ich leider – auch wenn es Fachleute waren – erfahren, dass einige gravierende Fehler machten.

Wenn das Tier nicht vollständig betäubt ist, sollte man es nicht gewaltsam transportieren, sondern dem Tier Zeit geben, sich zu erholen.
So wurde einmal ein Tier dennoch transportiert und verstarb kurz danach.
Die Tiere haben keine gute Kondition.

Anmerkung:
Diese angeblichen Fachleute hatten zwar eine Qualifikation, doch keine Erfahrungen.
So kamen einmal  ganz junge Tierärzte und Jäger zu mir. Ausgerüstet waren sie mit der modernsten Technik:  Tarnnetze, Betäubungsgewehre und Pistolen,
Doch die Tiere wurden so scheu, dass sie letztendlich lediglich meinen zahmsten Hirsch erlegen konnten.
Alle anderen waren durch ihre Jagdausrüstung und Kleidung derartig scheu geworden, dass sie sich keinem Tarnunterstand näherten.

Es war belustigend für mich!

 

 

 

 

 

 

 

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priv. Hrsg: Gerd Mossner